Kleines Öl-ABC: Woran erkenne ich gutes Olivenöl?

Säuregehalt, Verarbeitungsqualität, Inhaltsstoffe, Pressung: Worauf Sie achten müssen, wenn Sie hochwertiges Olivenöl kaufen wollen.

Olivenöl sollte kaltgepresst sein

Grundsätzlich gilt: Je naturbelassener ein Olivenöl ist, desto besser. Das Öl sollte daher nur durch mechanische Verfahren gewonnen werden, ohne Zufuhr von Wärme oder andere (chemische) Stoffe, damit seine Aromen und wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Nur ein kaltgepresstes Olivenöl darf als "nativ" bezeichnet werden.

Olivenöl Abfüllung

Foto: Oli de Mallorca - Alexandra0109 / Pixabay

Je niedriger der Säuregehalt, desto besser das Olivenöl

Der Säuregehalt eines Öls wird maßgeblich durch die Qualität der Oliven bestimmt sowie durch die Art und Weise ihrer Verarbeitung. So enthalten überreife, alte und faule Oliven sehr viel Säure während junge, frische Oliven einen geringen Säuregehalt aufweisen. Entscheidend ist hier auch, wie schnell und sorgfältig die Oliven nach der Ernte verarbeitet werden. Die Krux ist leider: Den Säuregehalt kann man nicht schmecken. Dies wurde bereits in diversen Verkostungen auf die Probe gestellt. Der Unterschied lässt sich nur durch Messungen im Labor feststellen.

"Extra vergine" bezeichnet ein Olivenöl höchster Qualität

"Extra vergine" heißt wörtlich übersetzt "besonders jungfräulich". Es bezeichnet die höchste Güteklasse, die ein Olivenöl nur durch Kaltpressung und eine Verarbeitung mit allergrößter Sorgfalt erreichen kann. Nur so bleiben die Aromen und Inhaltsstoffe, die das Olivenöl so wertvoll machen, enthalten. Ein weiteres Kriterium ist der Säuregehalt, der bei einem Olivenöl "extra vergine" maximal 0,8 Gramm Säure auf 100 Gramm betragen darf. Dabei gilt wie gesagt: Je weniger, desto besser. Unsere Olivenöle werden regelmäßig getestet und erreichen Werte, die deutlich darunter liegen: zwischen 0,16 und 0,29 Prozent. Die Zertifikate verlinken wir auf den jeweiligen Produktseiten in unserem Shop.

Ich möchte Olivenöl im Supermarkt kaufen. Woran erkenne ich, dass es wirklich gut ist?

Wenn man nach den oben genannten Bezeichnungen geht, kann man beim Olivenölkauf auf den ersten Blick gar nichts verkehrt machen. In deutschen Supermärkten wird inzwischen fast ausschließlich natives Olivenöl extra vergine verkauft. Allerdings können Verbraucher nicht unbedingt sicher sein, dass dieses Öl tatsächlich naturbelassen und hochwertig ist. Häufig werden Olivenöle der Güteklasse "extra vergine" mit einem Anteil weniger guter Ölen vermischt, um alle Pressungen einer Ernte verkaufen zu können. Eine andere Variante ist es, minderwertigen Öle so lange chemisch aufzureinigen, bis sie die Anforderungen an extra vergines Olivenöl erfüllen.

Unsere Empfehlung: Wer wirklich naturbelassenes, extra vergines Olivenöl kaufen möchte, sollte es aus vertrauenswürdiger Quelle beziehen.

DesOlive garantiert für die Herkunft seiner Olivenöle und eine Herstellung nach allerhöchsten Qualitätskriterien.